Pflanze des Monats September

Staudensonnenblume

Nein, ihre Köpfe thronen nicht als riesige gelbe Scheiben in zwei Meter Höhe. Und nein, sie produzieren auch nicht alle leckere Kerne, die den Vögeln als Futter dienen. Macht aber nichts, denn die Stauden-Sonnenblumen (Helianthus) haben ganz andere Vorzüge. Im Gegensatz zu ihren einjährigen Schwestern öffnen sie nämlich Jahr für Jahr ihre strahlend gelben Blüten. Die sind zwar nicht so ausladend wie die der Einjährigen, aber dafür leuchten sie zahlreich in Hülle und Fülle – und das vom Sommer bis in den Herbst. Statt knackiger Kerne liefern sie reichlich Pollen und Nektar, deshalb stehen sie bei Bienen und anderen Insekten hoch im Kurs. Und klein sind die Stauden-Sonnenblume bei weitem nicht, viele Sorten wachsen mannshoch. Lauter gute Gründe, diese botanische gute Laune in den Garten zu holen.

 

Ob nur einen Meter oder gute zwei Meter hoch ist eine Frage der Sorte. Allen Stauden-Sonnenblumen gemein ist der Wuchs: An stark verzweigten Stängeln leuchten unzählige Blüten. Manche Sorten überraschen mit gefüllten Exemplaren, die meisten aber ähneln denen der einjährigen Verwandtschaft. Wann sich diese Blüten öffnen, ist abhängig von der Sorte.

 

Für üppigen Wuchs und eine überreiche Blütenpracht gibt man Stauden-Sonnenblumen am besten ein sonniges, warmes Plätzchen. Sie lieben durchlässigen, nicht zu schweren Boden und machen sich auch in Präriepflanzungen ausgesprochen gut. Kein Wunder, denn alle Sonnenblumen stammen ursprünglich aus Nordamerika. Manche Varianten vertragen sogar Halbschatten und bringen Farbe auch in die weniger hellen Ecken des Gartens.

 

Stauden-Sonnenblumen – die fünf schönsten Sorten:

Helianthus decapetalus ’Meteor’ Ein Nadelkissen aus kleinen Röhrenblüten, umgeben von einem Kranz goldgelber Blütenblätter, lockt von August bis Oktober unzählige Insekten an. ’Meteor’ wird bis zu 170 cm hoch und mag einen sonnigen Platz mit frischem Boden.
- Helianthus decapetalus ’Meteor’ Ein Nadelkissen aus kleinen Röhrenblüten, umgeben von einem Kranz goldgelber Blütenblätter, lockt von August bis Oktober unzählige Insekten an. ’Meteor’ wird bis zu 170 cm hoch und mag einen sonnigen Platz mit frischem Boden.
Helianthus decapetalus ’Soleil d’Or’ Mit der Optik ihrer Schwestern hat diese gefüllte Stauden-Sonnenblume wenig gemein. Nur die sonnengelbe Farbe verrät die Verwandtschaft, ansonsten erinnern die bis zu 12 cm großen Blüten eher an Dahlien. Auch sie öffnen sich von August bis Oktober.
- Helianthus decapetalus ’Soleil d’Or’ Mit der Optik ihrer Schwestern hat diese gefüllte Stauden-Sonnenblume wenig gemein. Nur die sonnengelbe Farbe verrät die Verwandtschaft, ansonsten erinnern die bis zu 12 cm großen Blüten eher an Dahlien. Auch sie öffnen sich von August bis Oktober.
Helianthus gigantheus ’Sheila’s Sunshine’ Bis zu 3 m Höhe erreicht die Riesenstaude. Ihre relativ kleinen Blüten leuchten in zitronigem Creme. Da sie erst spät blüht, nämlich ab September, ist sie für hungrige Insekten besonders wertvoll.
- Helianthus gigantheus ’Sheila’s Sunshine’ Bis zu 3 m Höhe erreicht die Riesenstaude. Ihre relativ kleinen Blüten leuchten in zitronigem Creme. Da sie erst spät blüht, nämlich ab September, ist sie für hungrige Insekten besonders wertvoll.
Helianthus microcephalus ’Lemon Queen’ Das zarte Zitronengelb der Blüten gibt dieser horstig wachsenden Stauden-Sonnenblume den Namen. Bis zu 170 cm wird sie hoch – perfekt, um im Beethintergrund zu strahlen.
- Helianthus microcephalus ’Lemon Queen’ Das zarte Zitronengelb der Blüten gibt dieser horstig wachsenden Stauden-Sonnenblume den Namen. Bis zu 170 cm wird sie hoch – perfekt, um im Beethintergrund zu strahlen.
Helianthus tuberosis Oben goldenes Leuchtfeuer, unten leckere Knollen: Auch Topinambur zählt zu den Stauden-Sonnenblumen. Wer wenig Platz hat, sollte seinem Ausbreitungsdrang Grenzen setzen.
- Helianthus tuberosis Oben goldenes Leuchtfeuer, unten leckere Knollen: Auch Topinambur zählt zu den Stauden-Sonnenblumen. Wer wenig Platz hat, sollte seinem Ausbreitungsdrang Grenzen setzen.