Rote Beete

Die Rote Bete (Beta vulgaris), auch Rote Beete, Rote Rübe, schweizerdeutsch Rande, in Teilen Österreichs, Bayern und Südbaden auch der Rahner genannt, ist eine Kulturf-Rübe und gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Erfahren Sie mehr über Rote Beete

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Allgemein

Die Rote Bete (Beta vulgaris), auch Rote Beete, Rote Rübe, schweizerdeutsch Rande, in Teilen Österreichs, Bayern und Südbaden auch der Rahner genannt, ist eine Kultur-Rübe und gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Die Rote Bete ist mit der Zuckerrübe und Mangold verwandt. Die rote Farbe beruht hauptsächlich auf der hohen Konzentration des Glykosids Betanin. In der Vergangenheit wurde die Rote Bete auch als Färberpflanze eingesetzt. Betanin verwendet man als Naturfarbstoff für Lebensmittel (E162). Rote Bete wird in vielen Ländern mit gemäßigtem Klima angebaut und ist in Deutschland ein klassisches Wintergemüse.  

Standort/Pflege

Der Standort für die Rote Bete sollte, vollsonnig und warm sein, so gedeiht sie am besten. Im Halbschatten wächst die Rote Bete auch noch zufriedenstellend. Die Rote Bete wird als Mittelzehrer eingestuft. Die Roten Rüben wachsen auf sandigen Böden, diese sollten humusreich und locker sein, so können sie sich am besten entwickeln. Böden die mit frischen Mist gedüngt sind, sind für die Rote Knolle nicht optimal. Brennnesselsud alle zwei bis drei Wochen anzuwenden, wenn sich die Knollen bilden, zeigt sich als sehr bewährt. Eine regelmäßige Wässerung der Pflanzen ist unerlässlich, so werden sie schön saftig und zart. Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Eine weitere gute Methode um das Rüben-wachstum zu fördern ist das Hacken und Mulchen des Bodens. Wer sich entscheidet mit Hornspänen zu düngen, sollte diese schon bei der Bettvorbereitung in den Boden einarbeiten.

Schädlinge/Krankheiten

Des öfteren tritt die Blattfleckenkrankheit an der Roten Bete auf, diese wird durch andere befallene Pflanzen übertragen. Bei hohen Temperaturen und Trockenheit kommt es zu, schwarzbraunen Flecken auf den Blättern. Ist der Befall schon sehr weit, kann die Pflanze sogar absterben. Bei nasser Witterung kann es zu Falschen Mehltau kommen. Auch die Rübenfliege ist an der Roten Bete keine Seltenheit.