Fünf Tipps für einen bienenfreundlichen Garten

Planung des Gartenjahres 2021

Geht es an die Gartenplanung, sollte eine Spezies unbedingt bedacht werden: die Biene. Genau genommen summen und brummen über 550 unterschiedliche Arten heimischer Wildbienen in Deutschland – dazu kommt die bekannte Honigbiene. Sie alle leisten eine wichtige Aufgabe: Auf der Suche nach Pollen und Nektar bestäuben sie so ganz nebenbei Obst und Gemüse, Blumen und Kräuter. Doch Monokulturen und Betonwüsten etwa nehmen den pelzigen Arbeiterinnen nicht nur Nahrung, sondern auch Lebensräume. Die Folge: Bienen sind vom Aussterben bedroht. Glücklicherweise ist es ganz einfach, den heimischen Garten bienenfreundlich zu gestalten. Selbst ein kleiner Balkon kann den Insekten Nahrung und Unterschlupf bieten.

 So fühlen sich Bienen im Garten wohl

Zwiebelblumen, Stauden und Einjährige sind nicht nur für die Menschen eine Freude, auch Bienen und

Bienen

Hummeln lieben und brauchen das Blumenmeer. Einfache Blüten liefern weit mehr Nektar und Pollen als gefüllte Exemplare. Als heimische Futterpflanzen eröffnen Krokus und Kornelkirsche die Saison. Später dann freuen sich die geringelten Brummer beispielsweise über Zierlauch und Spornblumen, Margeriten und Lupinen, Kugeldisteln und Witwenblumen, Thymian und Lavendel.

 Ein englischer Rasen macht nicht nur viel Arbeit, er ist auch nicht sonderlich bienenfreundlich. Wesentlich pflegeleichter und nützlicher ist eine Wiese mit duftenden Wildblumen. Besonders unkompliziert lässt sich eine solche Blumenwiese mit einer Saatgutmischung anlegen – wie zum Beispiel mit der Solabiol® Bienenweide. Die kunterbunten Blühpflanzen versorgen Wildbienen, Hummeln und Honigbienen über Monate hinweg. Dafür braucht man keinen Acker, eine Bienenweide lässt sich in einer kleinen Ecke des Gartens und selbst in Kübeln und Pflanzkästen anlegen.

 

Bienen brauchen nicht nur Nahrung, sondern auch Nisthilfen. Wer seinen Pensionsgästen eine schicke Unterkunft bieten möchte, stellt eine solche auf. Doch nicht jedes Insektenhotel erfüllt seinen Zweck. Das Holz sollte beispielsweise gut getrocknet sein, Bohrungen macht man im Längs- und nicht im Stirnholz. An scharfen Kanten und Splittern können sich die Insekten leicht verletzen, deshalb sollte alles glatt geschmirgelt werden. Ein Netz oder Drahtgeflecht schützt die Brut vor hungrigen Vögeln. Der beste Platz für eine Nisthilfe ist sonnig, wind- und regengeschützt.

Noch wichtiger aber als von Menschen gebaute Hotels sind die natürlichen Unterschlüpfe. Etliche Bienenarten leben im Boden oder in Trockenmauern, in hohlen Stängeln und Bäumen. Wer seinen pelzigen Gästen einen Gefallen tun möchte, lässt eine Ecke des Gartens ein wenig unaufgeräumt. Totholz, ein paar Steine und ein kleiner Sandhügel werden prompt zum Paradies.

Neben Nahrung und Wohnraum brauchen die fleißigen Arbeiterinnen auch Wasser. Gerade im Hochsommer ist das lebensnotwendige Nass oft rar, Pfützen sind ausgetrocknet. Natürlich muss man keinen großen Gartenteich anlegen, ein Mini-Teich oder selbst ein Wasserkübel leisten den Bienen gute Dienste.

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