Pflanze des Monats Februar

Botanische Krokusse

Botanische Krokusse – Frühlingsboten und Bienenfreunde

Krokus_bienenfreundlich
Krokusse eignen sich ideal als Bienennahrung

Botanische Krokusse (bot. Crocus ssp.) sind klassische Frühjahrsblüher und erfreuen uns nach tristen, grauen Wintermonaten mit ihrer bunten Farbenpracht. Ob violett, blau, gelb, weiß oder sogar bunt gestreift – über 100 Arten, Kreuzungen und Hybride gibt es weltweit und auch bei uns in Deutschland sind viele Sorten mittlerweile heimisch. Auf Wiesen, in Parks und Gärten kündigen sie in bunten Farben den Jahreszeitenwechsel an.

Doch nicht nur wir Menschen, auch Bienen und Hummeln haben großen Spaß an Krokussen. Die Frühblüher sind mit ihrem reichhaltigen Nektar die erste wichtige Nahrungsquelle für Honigbienen und Hummeln. In der noch kühlen Jahreszeit helfen sie den Bienen ihre Völker nach dem Winter wieder fit für das Frühjahr zu machen. Daneben sind Nektar und Pollen der Krokusse auch für Wildbienen überaus interessant. Besonders bienenfreundlich ist ein bunter Mix aus Krokussen, die auch für das Beet, den Rasen oder den Blumenkasten geeignet sind.

Die Knollen der Krokusse werden zwischen September und Oktober in die Erde gebracht. Ideal ist ein sonniger und zugleich feuchter und durchlässiger Boden. Staunässe sollte also vermieden werden. Damit sind die Voraussetzungen für eine schöne Blüte im zeitigen Frühjahr schon geschaffen, denn anfällig für Schädlinge sind Krokusse nicht. Auch mit anderen Frühblühern wie Schneeglöckchen und der Frühlingsknotenblume lassen sich Krokusse schön kombinieren. Wichtig ist es darüber hinaus, mit dem Rasenmähen bis nach dem Verwelken der Blätter zu warten – damit du auch im nächsten Jahr wieder etwas von deinen Krokussen hast.

Krokuswiese

Der Safran Krokus (bot. Crocus sativus) ist übrigens die wohl bekannteste Art der Krokusse und wie der Name schon sagt, die Quelle für Safran – das teuerste Gewürz der Welt. Auch diese Sorte lässt sich im heimischen Garten anbauen. Allerdings ist nicht der Anbau, sondern vielmehr die Ernte das Problem. Die roten, langen Safranfäden werden von Hand von der Blüte getrennt. Für ein Kilo Safran Gewürz werden ca. 200.000 Blüten benötigt.