Zurück zur Natur

Integrierter Pflanzenschutz

Von der Natur können wir einiges lernen. Die Wissenschaft orientiert sich in vielen Bereichen an diesem Vorbild – von der Medizin bis zur Technik. Und auch im Garten gilt dieses Prinzip: Gärtnern wir nach dem Vorbild der Natur und mit ihr im Einklang, gedeiht alles besser. Wir müssen weniger eingreifen und können mehr genießen. Ganz schön schlau.

Intelligenter Pflanzenschutz

Die Natur macht‘s vor: Welche Pflanze wächst wo? Welche Voraussetzungen hat sie dort, was braucht sie? Ein Olivenhain im Garten beschwört Urlaubsgefühle herauf, aber leider sagt das norddeutsche Schmuddelwetter den mediterranen Bäumen überhaupt nicht zu. Der Flieder, der im Gartencenter wunderschön blühte, mickert jetzt im heimischen Schattengarten vor sich hin? Schade. Aber wir lernen daraus: Fühlen sich Rosen und Stauden, Gehölze und Kräuter auf ihrem Fleckchen Erde wohl, gedeihen sie besser und sind weitaus widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge. Allerdings nicht nur der Standort, sondern auch die Bodenbeschaffenheit und die passende Nahrung sorgen dafür, dass die Pflanze aufblüht und der Gärtner sich entspannt zurücklehnen kann.

 

Gärtnern im Einklang mit der Natur

 

Die richtige Pflanze am richtigen Platz

Wer ein Beet neu anlegen möchte, schaut sich zunächst die Gegebenheiten an: Wann steht die Sonne wo? Woher pfeift der Wind – und wie intensiv? Ist der Boden eher steinig, lehmig oder sandig, ist er trocken oder feucht? Für jede Situation gibt es die passende Pflanze. Ist die Auswahl getroffen, empfiehlt es sich, auf die Qualität der Ware zu achten. Viele Blüten sind schön, wichtiger aber noch sind gesundes Laub und starke Wurzeln. Das neue Zuhause sollte außerdem gut vorbereitet sein: Ist die Erde aufgelockert, mit einer Portion organischem Dünger und eventuell auch Sand oder Bentonit versetzt? Dann wird das neue Grün schnell anwachsen.

Die Maßnahmen im integrierten Pflanzenschutz:

Pflanzenschutz Kreislauf

 

Einsatz von Grundstoffen 

Grundstoffe bilden das Bindeglied zwischen Vorbeugung und Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen. Zusammen mit Pflanzenstärkungsmitteln und biotechnischen Produkten bilden sie neuartige Möglichkeiten für das natürliche Gärtnern, und ergänzen den klassischen Pflanzenschutz. Wird der Befallsdruck von Krankheiten und Schädlingen dennoch zu stark, ist der Griff zu einem natürlichen Pflanzenschutzmittel der nächste empfohlene Schritt. 

Power durch Superfood: unsere Pflanzenstärkungsmittel 

Auch gesunde, kräftige Pflanzen brauchen ein wenig Pflege. Ganz nach Bedarf sollten die grünen Mitbewohner gedüngt und natürlich auch gewässert werden. Und wer in Sachen Pflanzengesundheit auf Nummer sicher gehen möchte, sorgt mit den Solabiol® Pflanzenstärkungsmitteln für besonders kräftige Pflanzen.

Ideal zur frühzeitigen Befallserkennung

Monitoring mit Pheromonfallen und biotechnischen Produkten. Pheromone sind Duftstoffe mit denen Lebewesen einer Art miteinander kommunizieren. Im ökologischen Pflanzenschutz kommen insbesondere Sexualpheromone weiblicher Schmetterlinge zum Einsatz, die den Männchen zur Paarungsfindung dienen. Die Männchen der Buchsbaumzünsler werden durch die Pheromone angelockt und fallen in den präparierten Behälter.

Klebefallen wie Leimringe, Gelbsticker und Gelbtafeln fallen unter die biotechnischen Mittel und werden meist zusätzlich zu anderen Bekämpfungsmethoden oder für die Früherkennung eines Schädlingsbefalls eingesetzt.