Naturnah gärtnern – clevere Tipps

Gärtnern im Einklang mit der Natur

Gärtnern im Einklang mit der Natur

Ein Biss in den knackigen Apfel, im Vorbeigehen die eine oder andere Erdbeere naschen, ein bunter Blumenstrauß für die Vase: Gärtner genießen das Glück der eigenen Ernte. Und dieses Glück soll möglichst nicht durch lästige Schädlinge oder Krankheiten getrübt werden. Ob Blattlaus oder Mehltau, ob Rosenrost oder Apfelwickler – manchmal muss man allerdings eingreifen. Viele Hobbygärtner gärtnern biologisch: Sie entscheiden sich für natürlichen Anbau und natürliche Produkte, sie besinnen sich auf das Wissen der Großmütter und nutzen die Wirkung besonderer Pflanzen. Hier eine Liste mit cleveren Tipps zum biologischen Gärtnern:

Naturnah gärtnern – clevere Tipps

Mulchen
Mulchen hilft auf natürlichen Art und Weise Unkräuter zu vermeiden.
  • Standort-Wahl Pflanzenschutz beginnt schon bei der Auswahl der Gewächse. Sonne oder Schatten, Lehm- oder Sandboden, feucht oder trocken: Welches Grün passt an welchen Standort? Denn wenn sich die Pflanze wohlfühlt, kann sie Krankheiten und Schädlingen besser die Stirn bieten.
  • Nachbarschaft Wer im Biogarten die Pflanzpartner gezielt auswählt, kann auf Synergie-Effekte setzen. Passende Pflanzen stärken sich gegenseitig und wehren Schädlinge ab. Im Gemüsebeet nennt man das Mischkultur. Hier harmonieren beispielsweise Zwiebeln und Möhren gut: Die Möhre vertreibt die Zwiebelfliege, die Zwiebel die Möhrenfliege. Und Basilikum und Tomaten schmecken nicht nur gut zusammen, im Beet beugt das duftende Kraut auch gegen Mehltau und die Weiße Fliege an der Tomate vor.
  • Mulchen Ist der Boden nackt, hat Unkraut leichtes Spiel und der Wind zieht Feuchtigkeit aus der Erde. Wer im Einklang mit der Natur gärtnert, füllt die Lücken zwischen Stauden und Co. mit einer feinen Schicht Rasenschnitt, grobem Kompost oder anderem organischen Material. 
  • Stärkungsmittel Ein Stärkungsmittel bringt dank Mineralstoffen und Spurenelementen zusätzliche Abwehrkräfte und Power. Brennnesseljauche etwa ist ein natürlicher Pflanzenschutz – und eine praktische Art, lästige Brennnesseln in etwas Nützliches zu verwandeln. Wichtige Mineralien und Nährstoffe stärken die Pflanzenzellen und fördern das Wachstum. Sehr praktisch: Mit dem Solabiol® Brennnessel Sud kann man sich das lästige Ansetzen der Jauche sparen. Mit Wasser verdünnt lässt sich der Sud sofort gießen oder spritzen. Ein anderes natürliches Stärkungsmittel ist der Schachtelhalm Sud von Solabiol®. Seine wertvollen Inhaltsstoffe stärken die Widerstandskraft gegen Pilze.
Vogel
Vögel ernähren sich gerne von Raupen,die an Obst und Gemüse Schäden anrichten können
  • Nützlinge Haben sich doch Schädlinge niedergelassen, muss man nicht gleich zu Chemie greifen. In einem vielfältigen, naturnahen Garten finden sich oft Nützlinge, die in den Schadinsekten eine willkommene Nahrung sehen. So machen sich beispielsweise Vögel über Raupen her, Marienkäfer verspeisen Blattläuse und Igel und Eidechsen befreien den Biogarten von Nacktschnecken.
  • Fallen Bei manch lästigem Gast kommt am besten eine mechanische Falle zum Einsatz: Je nach Schädling locken diese Fallen entweder mit ihrer Farbe oder aber mit Pheromonen. Auch hier hat Solabiol® die naturnahen Lösungen parat: Weiße Fliegen, Trauermücken und Minierfliegen beispielsweise gehen den Gelbstickern oder Gelbtafeln von Solabiol® auf den Leim. Und die Solabiol® Obstmaden wie auch die Kirschfruchtfliegen Fallen nutzen zusätzlich zur klebrigen Tafel ein Pheromongel, das die paarungsbereiten Männchen anzieht. Ähnlich funktioniert die Buchsbaumzünsler Falle: Männchen werden angelockt und fallen in den präparierten Behälter. Das ist Schädlingsbekämpfung auf natürliche Art.