Farbenfrohe Weihnachten mit blühenden Gebirgspflanzen

Aus den Bergen ins Wohnzimmer: Perfekt, dass Alpenveilchen und Co. gerade im Advent ihre Knospen öffnen und festliche Blüten hervorzaubern. Wenn sich im Winter Ruhe über den Garten senkt, wenn die Bäume ihre kahlen Äste in den grauen Himmel recken, wenn die Farbkleckse der Zwiebelblumen und das frische Grün des Frühlings noch lange auf sich warten lassen, dann haben die Gebirgspflanzen aus aller Welt ihren großen Auftritt. In Gewächshäusern werden sie zum Blühen gebracht, um dann in den Wohnzimmern ihren Charme zu versprühen. Damit sie gut gedeihen, sollte man ihre Standort-Vorlieben beachten. Außerdem ist ein guter Dünger hilfreich: Eine regelmäßige Portion NutriOne beispielsweise sorgt für gesundes Grün und eine langanhaltende, üppige Blüte.  

Von knalligen Farben bis zu aufwendigen Blüten: Für jeden Geschmack gibt es die passende Bergblume. 

Vier Gebirgspflanzen, die zu Weihnachten blühen:

  1. Alpenveilchen
    Alpenveilchen (Cyclamen persicum) gedeihen ursprünglich in den Bergen Südosteuropas und denen des Mittleren Ostens. Blüten in Weiß oder Pink, Rot oder zartem Rosa, dazu spannend gemusterte Blätter: Alpenveilchen sind kleine Hingucker. Für eine üppige Blütenpracht müssen sie eher kühl stehen. Hängen die Köpfe, ist ihnen zu warm. Die Erde sollte leicht feucht, aber auf keinen Fall nass sein. Dabei kommt das Wasser besser indirekt, also in den Übertopf oder auf den Untersetzer.   
  2. Christusdorn
    Christusdorn (Euphorbia milii) klingt nach Kaktus, ist aber eine Wolfsmilch-Art. Die Pflanze mit den dornigen Trieben stammt aus dem Hochland Madagaskars. Sie bezaubert mit ihren weißen oder rosafarbenen Hochblättern, die oft für Blüten gehalten werden. Der Christusdorn liebt es hell und sonnig, deshalb ist ein Platz auf der Fensterbank in der Nähe der Heizung optimal. Mit dem Gießen kann man sich im Winter zurückhalten, das Substrat sollte allerdings nicht vollständig austrocknen. 
  3. Usambraveilchen
    Usambaraveilchen (Saintpaulia ionantha) mit ihren pelzigen Blättern und niedlichen Blüten stammen ursprünglich aus den Bergen Tansanias. Verlockend ist die Vielfalt: Usambaraveilchen blühen weiß oder blau, rosa oder violett, sie haben krause oder glatte Blütenblätter. Allen gemein sind die gelben Staubbeutel in der Mitte. Die Dauerblüher stehen gerne hell, aber nicht in direkter Sonne. Sie lieben höhere Luftfeuchtigkeit und fühlen sich deshalb in Küche und Bad besonders wohl. Eine regelmäßige, indirekte Wasserzufuhr ist wichtig.  
  4. Zimmer Azaleen
    Zimmer-Azaleen (Rhododendron simsii) gedeihen in den Bergwäldern des östlichen Asiens. Ihre Vielfalt ist überwältigend: Die Blüten in verschiedenen Formen leuchten weiß oder rot, rosa oder pink, lachs oder gelb. Auch Zimmer-Azaleen mögen es hell, aber nicht zu sonnig. Die Nähe zur Heizung sollte man besser meiden. Das Pflanzsubstrat muss immer ein wenig feucht sein, Staunässe ist aber ein absolutes No-Go.