Aprikosenbaum

Die Aprikose (Prunus armeniaca), auch Marille oder Malete genannt gehört der Gattung Prunus innerhalb der Familie der Rosengewächse an.
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Allgemein

Die Aprikose (Prunus armeniaca), auch Marille oder Malete genannt gehört der Gattung Prunus innerhalb der Familie der Rosengewächse an.  Die Aprikose ist ein Strauch oder kleiner Baum. Charakteristisch ist die runde Baumkrone. Eine Wachstumshöhe bis zu 6 Meter ist nicht selten. Bis heute sind Aprikosen eher eine Rarität in unseren Gärten, das liegt daran das diese Pflanze sehr wärmebedürftig ist. Sie bringt nur in gut gelegenen Weinbaulagen eine sichere Ernte. Die Erntezeit der Aprikosenfrucht beginnt relativ früh von Mitte Juli bis Ende August. Im südlichen Mittelmeerraum sogar schon Ende Mai bevor die Hauptsaison im September endet.

Standort/Pflege

Aprikosen benötigen einen vollsonnigen, warmen und Windgeschützen Standort, nur so fühlt sich die Pflanze wohl. Um es für die Aprikose so optimal wie möglich zu machen ist ein regengeschützter Platz sehr gut. Der Platzbedarf beträgt bei einem freistehenden Aprikosenbaum etwa acht Quadratmeter. Der Boden sollte nährstoffreich, sommertrocken, lehmig und mit hohem Humusanteil sein. Bei feuchten Böden und Staunässe sind die Pflanzen sehr anfällig für Krankheiten. Ein wichtiger Tipp ist es jedes Frühjahr, rund 3 Liter Gartenkompost pro Quadratmeter um den Wurzelbereich zu streuen, damit die Pflanze ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist.

Schädlinge/Krankheiten

Die Pflanze ist anfällig für Spitzendürre ( Monilia ), auch die Schrottschusskrankheit sind keine Seltenheit. Wenn die Standortbedingungen nicht optimal sind, treten solche Beschwerden des öfteren bei der Aprikose auf. Die Kirschessigfliege die aus Japan eingeschleppt wurde, befällt die Pflanze auch gelegentlich.