Apfelwickler

Verantwortlich für das Herabfallen der Früchte des Kernobstes ist der Apfelwickler oder auch Obstmade genannt. Die befallenen Früchte haben außen ein Bohrloch, das mit einer krümeligen, braunen Masse (Kot) gefüllt ist. Erfahren Sie mehr über Apfelwickler

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Schadbild

Frühbefallene Früchte des Kernobstes fallen vorzeitig ab. Sie haben außen ein Bohrloch, das mit einer krümeligen, braunen Masse (Kot) gefüllt ist. In der Frucht befindet sich eine weißliche bis fleischrote Larve mit braunem Kopf.


Entwicklung des Schädlings

Die Falter der 1. Generation fliegen ab Mitte Mai in der Dämmerung bei etwa 14 – 16°C. Nach ihrem Erscheinen beginnen die Weibchen mit der ca. 3 Wochen langen Eiablage ab etwa Anfang Juni. 8 – 14 Tage nach Eiablage schlüpfen die ersten Raupen und fressen sich nach 3 – 4 Tagen in die Frucht. Nach 4-wöchigem Fraß verlässt die Raupe den Apfel und sucht ein Versteck unter der Rinde, wo sie überwintert. Bei warmen Temperaturen kann es Ende Juli zur teilweisen Verpuppung von Larven kommen, so dass im August Falter der 2. Generation auftreten.
Es erfolgt eine Eiablage und ein Befall der reifenden Früchte. Die ausgewachsenen Raupen verlassen den Apfel und verstecken sich zum
Überwintern unter der Borke.