Apfelbaum

Der Apfelbaum (Malus domestica) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Er ist eine wirtschaftlich sehr bedeutende Obstart und ist auch sehr oft in Gärten zu finden.
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Allgemein

Der Apfelbaum (Malus domestica) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der Baum wird als Nahrungsmittel im Obstbau oder auch als Zierde angepflanzt. So wie die verwandten Arten, Birne, Quitte und Mispel zählt auch der Apfel als Kernobst. Der Kulturapfelbaum ist sommergrün, hat im Freistand etwa 8 bis 15 Meter Höhe und besitzt eine ausladendende Baumkrone. Im Spätfrühling Ende April bis Mitte Mai fängt der Baum wunderschön an zu blühen, in den meisten Fällen rosarot, dann reinweiß. Heute gibt es in Deutschland ungefähr 1.500 Sorten, von denen aber lediglich 60 wirtschaftlich bedeutend sind.

Standort/Pflege

Der Apfelbaum bevorzugt einen tiefgründigen, nährstoffreichen, mit Humus versorgten Boden, um gut zu gedeihen. Ist der Standort zu Nass oder kalt, kann es dem Baum schaden und er wird anfälliger für Krankheiten. Spätfröste mag die Pflanze ebenfalls nicht, da seine offenen Apfelblüten nur etwa minus einen Grad Celsius vertragen. Für ein gesundes Wachstum ist es wichtig frühzeitig zu Düngen, am besten verwendet man einen Naturdünger wie Hornspäne, auch frischer Kompost tut der Pflanze gut. Wenn der Baum, in einem Jahr sehr viele Früchte trägt, sollte man ihn am besten ausdünnen, damit er im nächsten Jahr nicht zu wenig Blütenknospen bildet und er daher spärlicher ausfällt.

Schädlinge/Krankheiten

Der größte Feind des Apfelbaums ist der Apfelwickler, Pilzkrankheiten wie Echter Mehltau und Apfelschorf gehören auch dazu. Im Herbst sollte das Falllaub möglichst vollständig aufgesammelt und entsorgt werden. Bei Neupflanzungen sollte man Robuste Sorten wählen wie ‘Retina’, ‘Rewena’, ‘Rebella’, ‘Topaz’ oder ‘Florina.